Zwischen 5 und 60 °C vermehren sich Keime schnell. Halten Sie Kaltes bei etwa 4 °C, Heißes über 60 °C und kühlen Sie Gekochtes zügig herunter. Ein Kernthermometer hilft bei Geflügel, Hackfleisch und großen Braten. Aufgewärmtes sollte erneut über 70 °C erreichen. Teilen Sie große Portionen in flache Behälter, um schneller zu kühlen. Saubere Hände, separate Messer für Rohes und Fertiges sowie klare Routinen reduzieren Risiken ohne zusätzlichen Strombedarf.
Niedrigsaure Lebensmittel wie Fleisch, Bohnen oder viele Gemüse brauchen druckunterstütztes Einkochen, um Sporen sicher zu deaktivieren. Verlassen Sie sich nicht auf Hörensagen, sondern auf getestete Verfahren und verlässliche Tabellen. Bei fermentierten Produkten halten Salzgehalt, Sauerstoffabschluss und saubere Gefäße unerwünschte Mikroben fern. Prüfen Sie konservierte Speisen vor dem Verzehr: Geruch, Deckelwölbung, Trübungen. Im Zweifel entsorgen. So genießen Sie hausgemachte Vorräte mit ruhigem Gewissen und dauerhaft geringerem Energieaufwand.